Mit Optimismus zu neuer Blüte

Die junge Künstlerszene Sarajevos blickt lieber nach vorne statt zurück

Blick auf die Baščaršija, historisches Stadtzentrum Sarajevos

Text Nina VUKELIĆ, Übersetzung Sarah WETZLMAYR
Fotografie Anne GABRIEL-JÜRGENS

Spaziert man Sarajevos Hauptstraße, die Ferhadija, in Richtung ihres bunten Zentrums hinunter, spürt man förmlich, wie die Energie der Stadt hochkocht, einen immer mehr umfasst und schließlich zur Gänze einnimmt. Der Weg dorthin ist von pastellfarbenen Fassaden aus Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie gesäumt, hinter denen sich Shops, Restaurants und Cafés befinden. Jenes Erbe der Habsburger prägt bis heute das Stadtbild mit  und mischt sich mit den vielfältigen Einflüssen aus der osmanischen Epoche, die man besonders eindrucksvoll in der Baščaršija — der pittoresken Altstadt mit seinen Minaretten, unzähligen Ćevape-Restaurants, typischen bosnischen Cafés und traditionellen Läden — erleben kann.

 

Akademie der Künste Sarajevo

 

In unmittelbarer Nähe zueinander befinden sich Moscheen und Synagogen, katholische und orthodoxe Kirchen, aber auch moderne Hochhausbauten und Shoppingmalls, die neue Investoren in der jüngeren Vergangenheit aus dem Boden stampfen ließen. Auch ist Sarajevo eine Stadt in der die bosnische Geruhsamkeit — idealerweise mit einem traditionell zubereiteten bosnischen Kaffee — zelebriert wird, gleichzeitig aber auch pulsierende Universitätsstadt mit einem reichen Nachtleben und Kulturangebot, aus dem zahlreiche international renommierte Festivals herausragen.

All diese Gegensätze und Einflüsse prägen heute das ganz eigene Bild und die pluralistische kulturelle Identität einer Stadt, die lange Zeiten durch Zerstörung und Vernachlässigung geprägt war und erst durch Planung und Wiederherstellung mehrmals wieder zum Leben erwachte. Aktuell mitgetragen von Optimismus und Aufbruchsstimmung einer neuen, kreativen Generation, die sich bewusst dazu entschieden hat, zu bleiben und das Leben in Sarajevo auf ihre Weise mitzugestalten.

Für unsere Reportage hat Autorin Nina Vukelić Kreative unterschiedlichster Genres getroffen, um sie zu ihrer persönlichen Sicht auf Stadt und Kunstszene zu befragen, während Fotografin Anne Gabriel-Jürgens versucht hat, Sarajevos typischen Flair fotografisch einzufangen.

Harmonikaspieler in der Sarači Gasse trägt einen traditionellen Fes als Kopfbedeckung

Die zeitgenössische Kunstszene Sarajevos ist klein und überschaubar, man kennt sich und steht einander nahe, auch wenn man aus unterschiedlichen Genres kommt. Und einig ist man sich auch darin, dass es stets darum geht, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Gleichzeitig galt und gilt kulturelles Schaffen hier aber auch immer als Werkzeug, das frech und trotzig destruktiven Kräften entgegengesetzt werden kann. Wie beispielsweise das Sarajevo Film Festival, das während der Zeit der Belagerung entstand oder das Kriegstheater, das, unter der Mitwirkung von Susan Sontag, Becketts Godot in schummrigem Kerzenlicht zur Aufführung brachte, während draußen Bomben explodierten.

Aktuell zählen das Nationalmuseum, das Historische Museum und das Ars Aevi Museum für zeitgenössische Kunst zu den größten Kulturinstitutionen der Stadt, erklärt Künstler und Fotograf Bojan Stojčić. »Es gab durchaus Zeiten in der Geschichte dieser Stadt, da blieben die Türen dieser Institutionen geschlossen und Kunst dadurch an kleine, unabhängige Galerien gebunden. Für eine ganze Generation junger, aufstrebender Künstler boten diese Galerien die einzige Möglichkeit, Kontakt zum internationalen Kunstmarkt aufzunehmen.« Heute ist es vor allem der Mangel an institutionellen Förderprogrammen, der entscheidend dazu beiträgt, dass die Umstände, unter denen hier junge Kunst entsteht, nicht die einfachsten sind. Bojan fände es vor allem wichtig, dass — durch Residencies, Talks und Foren — von institutioneller Seite ein Rahmen geschaffen wird, der junge KünstlerInnen und Kunstinteressierte zusammenbringt, einen Nährboden für Diskussionen bietet und so ein Netzwerk entstehen lässt. Erst dann könnten lokale Institutionen den jungen KünstlerInnen eine weiterführende solide Basis bieten.

Die vergangenen fünf Jahre hat Bojan selbst damit verbracht an einem Fotoprojekt zu arbeiten, das er erst letztes Jahr unter dem Titel No Trace Promises the Path als Buch veröffentlicht hat. »Mit meinen Bildern möchte ich temporäre Interventionen dokumentieren. Ich betrachte sie als Narrative, die als flüchtige Antwort auf eine bestimmte Situation entstehen. Ich habe dafür zunächst begonnen einige Sätze auf Bosnisch zu konstruieren, das dann ausgeweitet und das Serbisch-Kroatische einfließen lassen, danach noch Italienisch und Deutsch. Die meisten Arbeiten sind während meiner Reisen entstanden, zwischen Bosnien und dem restlichen Balkan, aber auch in Spanien, Polen und Österreich.« Weil sich das Projekt ständig weiterentwickelte, beschloss Bojan irgendwann zur Gänze zu Englisch zu wechseln. »Im Grunde ist gebrochenes Englisch jene Sprache, die uns alle verbindet. Meine eingeschränkten Fähigkeiten, mich in dieser Sprache auszudrücken, wie auch mein unsicherer Umgang damit, haben es mir aber möglich gemacht, verschiedene Spielarten und Nuancen meiner Arbeit zu erkunden.«

 

Bojan Stojčić, Viva La Transicion aus seinem Bildband »No Trace Promises the Path«

 

Bojan Stojčić, Fear Has No Border, 2015 aus seinem Bildband »No Trace Promises the Path«

 

Künstlerische Arbeiten, die in Nachkriegsgesellschaften entstehen, werden meist in die Nähe bestimmter Klischees und Stereotypen gerückt. Jene Künstlergeneration, die in Sarajevo nun zu Wort kommen möchte, versucht sich jedoch aus diesen Schubladen zu befreien.

»Ich würde hier gerne einfach leben und künstlerisch arbeiten können, ohne dass dabei von mir erwartet wird ständig die Moralkeule zu schwingen, nur weil ich aus einem Land mit konfliktreicher Geschichte stamme. Gute Kunst muss das nicht tun. Und ich kenne hier nur sehr wenige Künstler, die sich stets mit lokalen Problemen oder der Vergangenheit auseinandersetzen wollen«, erzählt uns Bojan.

Die Geschichte des heutigen Bosnien ist natürlich eine vergleichsweise kurze — das macht die Identität des Landes manchmal instabil, zeitweise elastisch und damit auf jeden Fall angreifbar. In der Konstruktion einer neuen Identität spielen Kunst und Kultur deshalb eine zentrale Rolle. »Es bereitet mir Kopfzerbrechen, dass wir uns nicht genug darum bemühen unsere eigene Identität zu formen und vorwärts zu treiben. Das rührt bestimmt auch daher, dass viele Kulturförderungen aus dem Ausland kommen. Diese Form des kulturellen Kolonialismus subventioniert wiederum meist Projekte mit Bezug auf die Vergangenheit, die Geschichte des Krieges«, ergänzt er.

Luftballonverkäufer vor der Gazi-Husrev-Beg-Moschee

Die Gelder kommen aber längst nicht mehr nur aus Westeuropa, sondern auch aus dem arabischen Raum und der Türkei. Solche Veränderungen sind natürlich auch im Stadtbild spürbar: Einkaufszentren schießen aus den Böden und vor allem in historischen Ecken der Stadt finden sich Läden, deren Namen in arabischer Schrift von den Fassaden leuchten. Investoren aus dem arabischen Raum sehen in Sarajevo die Chance, sich hier geschickt an einer Schnittstelle positionieren zu können — schließlich ist man der EU sehr nahe, bedient aber gleichzeitig eine große muslimische Bevölkerungsschicht. »Ist man in Sarajevo, befindet man sich in einem Zwischenraum und damit gleichzeitig auch an den Rändern unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Geographisch betrachtet bewegen wir uns hier zwischen zwei verschiedenen Herrschaftsgebieten und drei unterschiedlichen Interessensgruppen. Meiner Erfahrung nach entstehen die spannenden Dinge jedoch genau da — an den Rändern und in den Peripherien. Erst dann dringen sie in die Zentren vor. Ich glaube, dass in Sarajevo genau an diesen Punkten Zukunft entsteht, in diesen Zwischenräumen«, zeichnet Bojan sein eigenes Bild der Stadt nach.

Das Modelabel Molimao ist gleichsam tief in der Geschichte von Sarajevo als auch in zeitgenössischen Subkulturen der Stadt verwurzelt. Die im Jahr 2010 von Sandin Međedović und Nejra Kozarić gegründete Marke bedruckt handgefertigte Baumwollshirts mit auffälligen Grafiken und Motiven aus Sarajevos Graffiti- und Hip-Hop-Szene und genießt einen hohen Bekanntheitsgrad in der lokalen Szene. Auch die beiden haben aktuell das Gefühl, dass sich im Kultur- und Kreativbereich viele engagierte Menschen zusammengeschlossen haben um eine starke Einheit zu bilden, aber auch um sich gegenseitig zu inspirieren. »Diese Kollaborationen tragen die einzigartige Energie dieser Stadt ganz entscheidend mit und lassen zudem auch Marken entstehen, in denen sich beispielsweise traditionelles Handwerk mit modernen Technologien verbindet«, schildern die beiden Jungunternehmer.

Das betrifft neben ihrem eigenen Label auch ganz andere Nischen: Die lange Tradition der Holzarbeit in Sarajevo stellt beispielsweise für viele junge Innenarchitekten und Designer ein ideales Fundament dar, auf dem sie sich mit ihren eigenen Ideen und Interpretationen kreativ ausleben können.

Café Bar Galerija B. Smoje, Szenecafé mit wechselnden Ausstellungen und beliebter Treffpunkt junger Kreativer

Ehlimana Muslija ist Aktivistin und organisiert Events. Mit ihren Parties trotzt sie der gängigen Einstellung, dass ein Clubbesuch immer mit einem eskapistischen Akt gleichzusetzen ist. Ganz im Gegenteil — für sie geht es unter anderem darum eine Aktion zu setzen, eine Möglichkeit wahrzunehmen, Dinge zu verändern. Vor rund acht Jahren begann die junge Absolventin der Literaturwissenschaft gemeinsam mit einer Studienkollegin an einem audiovisuellen Projekt zu arbeiten, dem sie den Namen Sestre (Schwestern) gaben. »Ziel ist es, mit subversiven Strategien heteronormative und patriarchale Paradigmen zu unterwandern. Und in den vergangenen Jahren haben wir auch ein Clubformat entwickelt, das sich an die queere Community in Sarajevo wendet.« Vorher gab es in Sarajevo erst einen einzigen LGBT-Club, und der musste kurz nach seiner Eröffnung auch schon wieder geschlossen werden.

Innerhalb dieses Vakuums begann Ehlimana auch an den Visuals für ihre Posterreihe zu arbeiten, mit dem Spirit der Anarchisten und der Ästhetik der Punkszene. »2017 habe ich eine Reihe von Postern entworfen, die sich mit der Post-Alija-Ära auseinandersetzten. Ich beschäftigte mich damals mit dem nationalistischen Erbe unseres ersten Präsidenten — Alija Izetbegović — und rückte es in den Kontext unserer heutigen Gesellschaft, in der es immer noch vorkommt, dass Minderheiten ausgeschlossen und Kriegsverbrecher als Helden gefeiert werden«, erklärt die Künstlerin. In ihren Bildern vermengen sich klassische Kriegssujets mit Symbolen, die normalerweise mit den Werten der EU in Verbindung gebracht werden. Die Poster verteilte sie dann in verschiedenen Machtzentren der Stadt. Damit wollte die junge Künstlerin nicht bloß provozieren, sondern zu öffentlichen Diskussionen anregen.

»Durch mein Studium der englischen Sprache und Literatur hat sich bei mir auch der Wunsch entwickelt, die Sprachpolitik in Bosnien etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Welche Sprache und Schrift benutzt wird, sagt sehr viel über die Machtverteilung innerhalb eines Landes aus. So weiß beispielsweise kaum jemand, dass die lateinische und die kyrillische Schrift, laut Gesetz, gleichwertig sind. Sprache ist ein Werkzeug, das von der Politik oftmals dazu benutzt wird um Unterschiede herauszustreichen, statt den Versuch zu machen auf diesem Weg eine Einheit zu schaffen.«

Wo sie Sarajevo in 20 Jahren sieht? »Für mich steht und fällt alles mit dem Bereich der Bildung. Das Level an den Universitäten sollte angehoben werden und ein frischer Wind einziehen, der politische Veränderungen mit sich bringt und feministische Tendenzen zulässt. Nationalismus wird so lange von einer Generation zur nächsten weitergegeben, bis unser Bildungsgerüst auf ein neues Fundament gestellt wird.«

 

Kellnerin vor der berühmten Čevabdžinica Željo, benannt nach dem Fußballclub FK Željezničar Sarajevo

 

Das Sarajevo Film Festival ist bestimmt jene Veranstaltung, die das sich ständig verändernde Gesicht der Stadt am besten widerspiegelt. Jeden August zieht es tausende Menschen in die Stadt und vor die Leinwand. 1995 gegründet, entstand das Festival zu einer Zeit als der Krieg noch überall in der Stadt zu sehen und zu spüren war. Seit damals hat es sich zu einem der wichtigsten internationalen Filmfestivals entwickelt und ist eine der wenigen Veranstaltungen, die sich auf den südosteuropäischen Film konzentrieren. Während der vergangenen Jahre hat das Festival viele Türen geöffnet, zu Dialogen inspiriert, junge Künstler und kulturellen Austausch gefördert.

Auch Zulfikar Filandra gehört der neuen, jungen Generation Filmschaffender an, die sich einerseits international orientiert, aber auch vom Anspruch geprägt ist Spuren in der eigenen Stadt zu hinterlassen. Zulfikar ist Regisseur, Drehbuchautor und Produzent und hat gerade ein neues Filmprojekt abgeschlossen. In »Big Leap« (2018) wird der künstlerische Prozess des Filmemachens mit der nicht immer einfachen Beziehung eines Vaters zu seinem Sohn vermengt und trägt durchaus auch autobiographische Züge. »Zudem arbeite ich gerade noch an zwei anderen Projekten — in beiden geht es um Sarajevo. Man könnte also behaupten, dass ich zwar universell relevante Themen aufgreife, gleichzeitig aber immer alles zu meiner eigenen Biographie zurückführt.«

Zulfikars Meinung nach schwappt der aus dem Norden stammende Trend des objektiven und zurückhaltenderen Filmemachens aktuell auch langsam auf den Balkan über. Seine eigene Herangehensweise ist jedoch eine ganz andere: »Ich liebe Filme, die mir das Gefühl vermitteln, dass jene Person, die den Film gemacht hat, seine Hand zu mir ausstreckt und mich so auf seine Reise mitnimmt. Ich möchte gemeinsam mit dem Regisseur oder der Regisseurin Emotionen erleben, glücklich und fasziniert sein.«

Hier am Balkan einen optimistischen Blick auf die Welt zu haben, sieht Zulfikar im Übrigen als einen fast schon radikalen Akt. »Natürlich kann ich vielen Pessimisten ihre Einstellung nicht absprechen, aber trotzdem hat die Vergangenheit gezeigt, dass sie uns bisher in keiner Weise voran gebracht haben. Es ist zwar oftmals eine Herausforderung, negativen Sichtweisen mit einer positiven Einstellung gegenüberzutreten, aber es motiviert mich jeden Tag aufs Neue und gibt auch meiner Arbeit Bedeutung.«

Seitengasse mit Souvenirläden im historischen Stadtzentrum

 

Im Dezember des vergangenen Jahres verkündeten die Behörden von Sarajevo, dass während der großen Open-Air-Silvesterparty kein Alkohol ausgeschenkt werden dürfte. Viele internationale Medien schürten daraufhin Ängste, dass sich Sarajevo aufgrund des steigenden Einflusses der arabischen Investoren zu einem Ort entwickeln könnte, der von den Gesetzen der Sharia und dem radikalen Islam bestimmt wird. Zulfikar will diesen Befürchtungen vehement widersprechen: »Jeder, der die Geschichte dieser Stadt kennt, oder auch nur kurz hier gelebt hat, weiß, dass es sich dabei um eine absurde Behauptung handelt. Zwar scheint es so, als würde die jüngere Generation wieder etwas konservativer werden — dies hat aber eher mit nationalistischen Tendenzen zu tun als mit arabischem Kapital. Ich bin mehr als bloß überzeugt davon, dass Bosnien keine Gefahr für Europa darstellt, so wie es viele rechte europäische Politiker behaupten. Hier in Bosnien hat sich Pluralität und das Zusammenleben unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Überzeugungen auf eine Weise entwickelt, die für viele andere Länder ein erstrebenswertes Vorbild sein könnte.« Künstler und Intellektuelle wie Zulfikar sind es auch, die stets daran arbeiten, dass diese friedliche Koexistenz und Sarajevo innewohnende Vielfältigkeit bewahrt und zelebriert wird.

»All unser Tun ist auch darauf ausgerichtet, einen guten Weg in die Zukunft zu finden, denn wir möchten diese aktiv mitgestalten. Wir brauchen eine noch präsentere Plattform und müssen mehr Räume schaffen, in denen sich die junge, kreative Szene frei bewegen kann. Es gibt so viele großartige und talentierte Menschen in dieser Stadt, die es verdient haben, von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Wir müssen nur daran glauben, dass wir stets etwas verändern können.«

BEST OF SARAJEVO

 

• Traditionelle bosnische Küche

Ćevabdžinica Hodžić
Bascarsija 34, 71000 Sarajevo 

Buregdžinica Bosna
Bravadžiluk 11, 71000 Sarajevo

 

• Bars

Zlatna Ribica
Kaptol 5, 71000 Sarajevo

Blind Tiger
Dalmatinska 2, 71000 Sarajevo 

 

• Museen

Ars Aevi Museum für zeitgenössische Kunst Sarajevo
Terezija bb, 71000 Sarajevo

Nationalmuseum von Bosnien und Herzegowina
Zmaja od Bosne 3, 71000 Sarajevo 

 

• Night out

Kino Bosna 
Alipašina 19, 71000 Sarajevo

Jazzbina
Maršala Tita 38, 71000 Sarajevo